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"Die letzten Krieger" (Arbeitstitel).

Der Arbeitstitel wurde einer großen Reportage des „Stern“ über die deutschen Hells Angels entliehen; die Geschichte erschien im Dezember 2008.

"Die letzten Krieger" ist das neue Projekt des Fotografen Lutz Schelhorn. Viele Mythen und Gerüchte ranken sich um den berühmtesten Motorradclub der Welt. Speziell deutsche Hells Angels befinden sich derzeit im Fokus der Behörden und Medien. Kaum jemand ist mehr in der Lage, sich ein klares Bild von diesen Männern zu machen.

Wie auch immer, Hells Angels polarisieren. Ob man sie berühmt oder berüchtigt nennt, Außenseiter oder Local Heroes, Rebellen auf Rädern oder kriminelle Rocker. So schillernd wie ihr Ruf ist ihr Erscheinungsbild. Eine verschworene Gemeinschaft bei gleichzeitiger Betonung des Individuums ist eigentlich ein Paradoxon; die Hells Angels praktizieren das seit Jahrzehnten. Sie sind Global Player, durchmischt von Rassen, Religionen, Nationen und den Erfahrungen eines Lebens am Rande des Abgrunds. Inmitten der angepassten Massengesellschaft etabliert, sind sie weiter von ihr entfernt, als sich mancher vorstellen kann.

Lutz Schelhorn ging für diese Arbeit lange auf Deutschland-Tour, er bedient sich erneut analoger Fototechnik, vom Kleinbild bis zum Großformat. Belichtet wird ausschließlich auf schwarz-weißem Negativfilm. Schwarz-weiß wurde gewählt, um sich dem Phänomen Hells Angels präzise und reduziert zu nähern.

Entstehen wird ein großformatiger, ca. 200 Seiten starker Bildband mit kleinen Texten. Erscheinungstermin voraussichtlich Oktober 2011.

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